Wie sollten Sie Ihre Website-Statistik bewerten?
STRATO, Berlin

Wenn Sie wissen wollen, wie intensiv Ihr Online-Angebot von den Internet-Nutzern angenommen
wird, ist es besser, die Zahl der Seitenabrufe/Page Views heranzuziehen.

Bitte beachten Sie, dass sich maximal 400 Tage darstellen lassen können.
Generell müssen Sie bei den Zugriffszahlen eine gewisse Verzerrung einkalkulieren.
Diese entsteht vor allem durch sogenannte Proxy-Server, wie sie z. B. von Online-Diensten
eingesetzt werden. 
Proxy-Server werden verwendet, um alle angefragten Internet-Dokumente und Grafiken zwischen
zu speichern, so dass die nächste Abfrage einer Seite nicht mehr neu aus dem Internet geholt
werden muss, sondern direkt aus dem lokalen Speicher (Proxy-Server) des Providers aufgerufen wird.
Dies geht wesentlich schneller. Dadurch, dass die Datei nicht mehr von unserem Server direkt
angefragt wird, kann allerdings auch kein Zugriff protokolliert werden.
Diese Leser sind für Sie also sozusagen unsichtbar. Die "wirklichen" Zugriffszahlen Ihrer Website 
können also wesentlich höher sein, als die Logfiles vermuten lassen.
Umgekehrt verzerren Indizierungsroboter der Suchmaschinen Ihre Statistik ins Positive.
Stichwort-Suchmaschinen benutzen kleine Programme ("Bots"), die Ihre gesamte Internet-Präsenz
aufrufen und in die Suchmaschinen-Datenbank einlesen. Dadurch erhalten Sie protokollierte
Zugriffe, die jedoch nicht durch einen wirklichen Leser erfolgen.

Weitere Begriffe rund um Abrufstatistiken

Neben dem genannten Grundbegriff Page Views zeigt Ihnen unsere Abrufstatistik noch einige 
weitere Größen an:

Files, Dateien

gibt an, wie viele Dateien erfolgreich abgerufen worden sind. Jede Internet-Seite, jedes Bild und
jede andere abrufbare Datei (z. B. Midi-Datei, Video-Sequenz) wird als ein "File" gezählt.
Eine Beispielseite mit 5 Bildern und einer hinterlegten Musik wird als 7 Files gezählt
(1 Seite + 5 Bilder + 1 Musik-Datei). Code 304.

Bei jedem Abruf einer Internet-Seite überprüft der Browser (je nach Cache) zuerst, ob er die Seite
noch im eigenen Zwischenspeicher (Cache) hat. Wenn ja, vergleicht er, ob das Dokument auf dem
Server aktueller ist. 
Nur in diesem Fall holt er es auch wirklich vom Server ab.

Ist es nicht aktueller, wird die Seite aus dem Cache geholt und muss nicht übers Netz
übertragen werden.
Der gleiche Vorgang findet bei Providern statt, die Proxy-Server einsetzen.

Der Server protokolliert diese Anfrage, bei der die gewünschte Datei nicht übertragen wurde,
weil sie lokal noch vorhanden war, mit dem Code 304.

Sessions, Sitzungen

gibt an, wie viele unterschiedliche Domains auf Ihre Internet-Präsenz zugegriffen haben.
Greift eine Domain erneut auf Ihre Internet-Präsenz zu, wird dies innerhalb eines Tages nicht als
neue Session gewertet.

Die Anzahl der "Sessions" lässt bedingt Rückschlüsse auf die Anzahl der Besucher zu.
Dadurch, dass bei großen Providern der Zugriff über einen Proxy-Server erfolgt und manche
Besucher innerhalb eines Tages mehrmals auf Ihre Internet-Seiten zugreifen, muss dabei eine
gewisse Verzerrung einkalkuliert werden.

Kilobytes

gibt an, wieviel Transfervolumen die abgerufenen Dateien verursacht haben.
Eine Beispielseite mit einer Dateigröße von 14 Kilobyte (KB) sowie 5 Bildern á 10 KB verursacht
64 KB Transfervolumen. Unsere Statistik gewährt Ihnen überdies Aufschluß über :

    Die Browser ("Browser type") mit denen Ihre Internet-Präsenz am häufigsten aufgerufen wurde.
    Die Seiten, von denen aus ein Benutzer auf Ihre Seiten gelangt ist (so genannte "Referrer URL")
    Die Domain, von der aus auf die Seiten zugriffen worden ist (so genannte "Client Domain").
Diese Domain gibt in der Regel den Zugangsprovider an, z. B. AOL
    Über die am häufigsten abgerufenen Seiten ("URLS") bzw.
Elemente ("Items", also z.B. Bilder, CGI-Skripte)

Die vorgenannten Daten sind wichtige Informationen zur Weiterentwicklung Ihrer Internet-Präsenz.
Je nach Verteilung der zugreifenden Browsertypen kann es zum Beispiel sinnvoll sein, bestimmte
HTML-Erweiterungen, die nur von einzelnen Browsertypen angezeigt werden können,
zu verwenden oder deren Verwendung einzustellen.

Die "Referrer URL" ist eine interessante Informationen darüber, wie Ihre Besucher auf Ihre
Internet-Präsenz aufmerksam geworden sind. Fehlen hier große Suchmaschinen, könnte dies ein
Hinweis für Sie sein, Ihre Anmeldung dort zu überprüfen oder Ihren Eintrag zu optimieren.

Die "Client Domain" schließlich kann Rückschlüsse darüber ermöglichen, aus welchen Ländern
Ihre Betrachter auf Ihre Internet-Seiten zugreifen.

Die Hitliste der am meisten abgerufenen Seiten bzw. Elemente sagt Ihnen, was Ihre Betrachter
besonders gerne mögen. Diese Rückmeldung zeigt, wo Ausbaupotentiale Ihrer Internet-Präsenz
liegen und welche Bereiche nicht so gut ankommen und vielleicht verbessert werden sollten.